Am 3. Januar 2026 führten die USA Luftangriffe auf verschiedene Militärstandorte in Venezuela durch. Gleichzeitig nahmen US-Spezialeinheiten Präsident Maduro fest und brachten ihn, wie inzwischen bestätigt wurde, in die Vereinigten Staaten.

Die Lage in Venezuela bleibt unsicher, und im ganzen Land wurden verschärfte Sicherheitsmaßnahmen ergriffen, wobei weitere Militäraktionen nicht ausgeschlossen werden können.
Erste Informationen unserer lokalen Korrespondenten deuten darauf hin, dass La Guaira, der einzige Handelshafen, der Berichten zufolge von den Luftangriffen betroffen war, militarisiert wurde und der Zugang beschränkt ist. Die Häfen von Puerto Cabello, Maracaibo und Guanta sollen normal in Betrieb sein. Auch entlang des Orinoco-Flusses und am Jose Terminal soll der Betrieb wie gewohnt weiterlaufen. Die aktuelle Sicherheitslage birgt ein erhöhtes Risiko für plötzliche Betriebsstörungen, insbesondere in Häfen, die unter militärischer Kontrolle stehen. Gleichzeitig können eine weitere Eskalation und kriegsbedingte Risiken im Land nicht ausgeschlossen werden.
Wir empfehlen unseren Mitgliedern, venezolanische Gewässer so weit wie möglich zu meiden. Sollte es notwendig sein, in dieses Gebiet zu fahren, empfehlen wir, regelmäßig mit lokalen Agenten in Kontakt zu bleiben und sicherzustellen, dass die Risikoanalysen für die Reise und die Häfen auf dem neuesten Stand sind. Besatzungsmitgliedern wird dringend empfohlen, an Bord zu bleiben, wenn es nicht unbedingt notwendig ist, das Schiff zu verlassen.
Der NNPC wird die Entwicklungen weiter verfolgen und die Mitglieder entsprechend beraten. Für weitere Informationen und bei Unterstützungsbedarf wenden Sie sich bitte per E-Mail an claims@nnpc-marine.com an unser Schadenteam.
Bei Fragen oder Anliegen zum Thema Versicherungen wenden Sie sich bitte an das Underwriting-Team des NNPC: underwriting@nnpc-marine.com.



