{"id":10438,"date":"2022-03-31T14:09:04","date_gmt":"2022-03-31T14:09:04","guid":{"rendered":"https:\/\/nnpc.tempurl.host\/situation-update-ukraine-pi-correspondent-update-march-2022\/"},"modified":"2025-06-29T17:30:41","modified_gmt":"2025-06-29T17:30:41","slug":"situation-in-der-ukraine-update-von-pi-korrespondenten-2022","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/nnpc-marine.com\/de\/situation-in-der-ukraine-update-von-pi-korrespondenten-2022\/","title":{"rendered":"Situation in der Ukraine &#8211; Update von P&#038;I-Korrespondenten &#8211; 2022"},"content":{"rendered":"<p><strong>Wir verweisen auf <a href=\"https:\/\/nnpc.tempurl.host\/russland-ukraine-konflikt-updates\/?lang=de\">unsere fr\u00fcheren Rundschreiben<\/a> zu den gegen Russland verh\u00e4ngten Sanktionen nach der Eskalation des Konflikts in der Ukraine. Auf der Grundlage der Empfehlungenn unserer Korrespondenten m\u00f6chten wir unsere Mitglieder wie folgt informieren:<\/strong><\/p>\n<ul>\n<li>Der offizielle Ausnahmezustand in der Ukraine ist bis zum 25. April 2022 verl\u00e4ngert worden. Alle H\u00e4fen unter ukrainischer Kontrolle sind geschlossen. Aus IMO-Rundschreiben geht hervor, dass einige Schiffe unter ausl\u00e4ndischer Flagge aufgrund der Lage im Schwarzen Meer derzeit nicht aus ukrainischen H\u00e4fen auslaufen k\u00f6nnen.<\/li>\n<li>Die ukrainischen H\u00e4fen von Cherson und Berdjansk sind derzeit von russischen Truppen besetzt. In diesen H\u00e4fen ist kein Schiffsverkehr m\u00f6glich.<\/li>\n<li>Der Hafen von Mariupol wird derzeit t\u00e4glich von russischer Artillerie bombardiert. Der Hafen und das Asowsche Meer sind von der russischen Marine blockiert.<\/li>\n<li>Gegenw\u00e4rtig besteht ein Verbot f\u00fcr ukrainische M\u00e4nner (18-60 Jahre), das Land ohne Erlaubnis zu verlassen. Unseres Wissens ist es daher derzeit nicht m\u00f6glich, ukrainische Besatzungsmitglieder aus der Ukraine anzuwerben.<\/li>\n<li>Eine R\u00fcckf\u00fchrung ukrainischer Crewmitglieder scheint jedoch weiterhin m\u00f6glich. Die Flugh\u00e4fen von Odessa und Kiew sind geschlossen, so dass die R\u00fcckf\u00fchrung der ukrainischen Besatzungsmitglieder haupts\u00e4chlich \u00fcber die n\u00e4chstgelegenen Flugh\u00e4fen in Rum\u00e4nien (Bukarest) und Polen (Warschau) erfolgt. Von diesen Standorten aus k\u00f6nnen die Besatzungsmitglieder mit dem Inlandstransport in die Ukraine weiterreisen.<\/li>\n<li>In russischen H\u00e4fen werden ukrainische Besatzungsmitglieder in einigen F\u00e4llen immer noch von den russischen Einwanderungsbeh\u00f6rden befragt und k\u00f6nnen Fragen \u00fcber ihre Haltung zum Konflikt in der Ukraine gestellt bekommen und\/oder ihnen wird die Einfahrt in den Hafen verweigert. Wir empfehlen unseren Mitgliedern, ihre ukrainischen Besatzungsmitglieder dar\u00fcber zu informieren und ihnen zu raten, auf diese Fragen neutral zu antworten.<\/li>\n<li>In einer Reihe von H\u00e4fen in Schweden und im Vereinigten K\u00f6nigreich weigern sich die Stauer derzeit, Schiffe von und nach Russland, Schiffe mit russischer Import- und Exportladung und Schiffe unter russischer Flagge zu bedienen.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Der Ordnung haler m\u00f6chten wir darauf hinweisen, dass die Unterst\u00fctzung und Beratung durch den NNPC kein Ersatz f\u00fcr die Sorgfaltspflicht des Mitglieds zur Durchf\u00fchrung von Sanktionspr\u00fcfungen ist und auch nicht Teil davon. Wir raten unseren Mitgliedern, bei jeder Sendung die erforderlichen Sanktionspr\u00fcfungen vorzunehmen und gegebenenfalls einen Sanktionsexperten hinzuzuziehen. Auch wenn keine direkten Sanktionen verh\u00e4ngt werden, ist dies keine Garantie daf\u00fcr, dass Banken oder Beh\u00f6rden keine Beschr\u00e4nkungen auferlegen. Mitglieder sollten sich auch \u00fcber m\u00f6gliche praktische Probleme bei Verschiffungen von und nach Russland im Klaren sein, wie z. B. die Verweigerung von Dienstleistungen durch Stauer oder Bunkerlieferanten.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wir verweisen auf unsere fr\u00fcheren Rundschreiben zu den gegen Russland verh\u00e4ngten Sanktionen nach der Eskalation des Konflikts in der Ukraine. Auf der Grundlage der Empfehlungenn unserer Korrespondenten m\u00f6chten wir unsere Mitglieder wie folgt informieren: Der offizielle Ausnahmezustand in der Ukraine ist bis zum 25. April 2022 verl\u00e4ngert worden. 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