Mit Bezug auf das jüngste Rundschreiben von Eltvedt & O’Sullivan und deren TCI Africa-Netzwerk informieren wir unsere Mitglieder über die aktuellen Entwicklungen im Zusammenhang mit dem Ebola-Ausbruch in Westafrika.

Der Ausbruch beschränkt sich vor allem auf den östlichen Teil der Demokratischen Republik Kongo. Im Norden Angolas wurden einige Verdachtsfälle gemeldet. Die Lage in der Region ist stabil und lässt sich wie folgt näher erläutern:
- Keine gemeldeten Fälle und keine operativen Einschränkungen in Benin, Kamerun, der Republik Kongo (Pointe-Noire), der Elfenbeinküste, Ghana, Gambia, Kenia/Tansania, Liberia, Madagaskar, Mauretanien, Nigeria, Senegal und Togo.
- Demokratische Republik Kongo (Matadi/Boma/Banana/Ango Ango): Der Ausbruch hat die westlichen Hafengebiete nicht erreicht; die lokalen Behörden haben keine spezifischen Empfehlungen herausgegeben, die die Schifffahrt betreffen.
- Guinea: Obwohl keine Fälle gemeldet wurden, haben die Behörden ihre Präventivmaßnahmen verschärft, darunter eine intensivere epidemiologische Überwachung, zusätzliche Gesundheitskontrollen in Häfen, an Flughäfen und an Landgrenzen sowie eine erhöhte Bereitschaft der Labore.
Alle Häfen arbeiten normal. Es gibt keine zusätzlichen Kontrollen, Gesundheitsbescheinigungen, Inspektionen, Verzögerungen oder Einschränkungen für das Anlaufen von Schiffen, den Umschlag von Ladung oder den Besatzungswechsel. Die üblichen ISPS- und Hygieneprotokolle gelten weiterhin.
Wir empfehlen Reedern und Kapitänen, folgende Maßnahmen zu ergreifen:
- Machen Sie alle Besatzungsmitglieder mit den Symptomen von Ebola vertraut und halten Sie strenge Verfahren in Bezug auf Schiffshygiene, Sanitärversorgung und ISPS ein.
- Kontrollieren Sie den Zugang zum Schiff streng und verhindern Sie unbefugten Zutritt oder blinde Passagiere.
- Überwachen Sie den Gesundheitszustand der Besatzung während der Reise kontinuierlich.
- Holen Sie bei Verdacht auf Symptome unverzüglich ärztlichen Rat ein und informieren Sie den nächsten Anlaufhafen.
Nach den aktuellen Informationen von TCI Africa gelten in den Häfen der Region vorläufig keine Einschränkungen. NNPC-Marine beobachtet die Lage weiterhin aufmerksam und wird bei Änderungen umgehend darüber informieren.
